Just In: Vemuram X Ibanez TSV808

Das ein hochwertiges Effektpedal gerne mal 200.- Euro kosten kann, dürftejedem Beobachter des Boutiquemarktes in den letzten Jahren klar geworden sein, dass viele Overdrives sich bei traditionellen Schaltungen bedienen ebenso.

Was veranlasst also einen Pedalpionier wie Ibanez dazu eine Kollaboration mit dem vermeintlichen „Kopierer“ und „Konkurrenten“ Vemuram einzugehen? Ganz einfach – gegenseitige Bewunderung, Verständnis und der gemeinsame Gewinn neuer Erkenntnisse.

Vermuram produzieren alle Pedale in Handarbeit in Tokyo und scheuen weder Kostennoch Mühe um Ihre Idee des perfekten Effektgerätes in die Realität umzusetzen. Jahre nachdem sich Aluminium für Pedalgehäuse etabliert hat, experimentieren sie mit alternativen Materialien, um festzustellen, dass Messing nicht nur haptisch hochwertiger sondern auch deutlich bessere Abschirmungseigenschaften aufweist.

 

Aber was soll das ganze Gerede, schließlich weiß ja niemand wie sich ein Overdrive mit der eigenen Gitarre verhält. Es weiß ja schließlich niemand wie stark man anschlägt, ob man Vintage Singlecoils oder heiße Humbucker spielt und ob vor dem Verzerrer vielleicht noch eine weitere Gainstage zum Einsatz kommt.

Auch Vemuram wissen das nicht, deshalb haben alle Pedals ein „Saturation“ Poti, mit dessen Hilfe man die benötigte Verstärkung/Gain an die eigene Technik, Pickups und Set Up anpassen kann.

Neben dem neuen Pro TSV808 führen wir auch das Jan Ray, das Myriad Fuzz und viele weitere Pedale.

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