Effekte

Die Mutter aller Effektgeräte startete bereits 1976 mit dem legendären BOSS Chorus Ensemble eine Reise die bis heute viele legendäre Effekte hervorgebracht hat. Der japanische Hersteller zählt mit seinen bunten Bodentretern und den zahlreichen Multieffektgeräten zu den erfolgreichsten Gitarreneffektherstellern der Welt.

Die Musiker und Guitar-Techs Keith Barr und Terry Sherwood saßen in den frühen 70er Jahren in ihrer New Yorker Werkstatt und haben sich mal wieder über die mäßige Qualität einiger Effekte geärgert, als sie sich dazu entschlossen ihre eigenen Pedals zu bauen. Wenige Wochen später stellte Barr den MXR Phase 90 vor, ein Treter der die Pedalwelt für immer verändern sollte.

„We’re moved by what moves you“ – Colt von Walrus Effects hat ein paar ganz wunderbare Worte gefunden um zu erklären, warum es immer noch „junge“ Pedalbuilder braucht, warum ein Artwork, ein Gitarrenriff oder ein Effekpedal wichtig ist. Weil es uns inspiriert.

In Amerika sagt man wohl, „Anything but ordinary“ – unglaublich innovative Pedals aus Akron, Ohio.

Gegründet von Josh Scott im Frühjahr 2007 durch die DIY Reparatur eines Boss Bluesdriver hat sich die Effektschmiede mit ihren mittlerweile 25 Mitarbeitern schnell einen Namen auf dem Internationalen Pedalmarkt gemacht. Alle Pedale werden in South Kansas City, USA hergestellt.

Die Gründer von Strymon haben bereits 2004 mit Damage Control von sich Reden gemacht, vier Jahre später hat das Trio um Pete, Gregg und Dave den Effektpedalmarkt auf der ganzen Welt nochmal richtig aufgemischt.
Strymon ist unser Lieblingsbeispiel wenn die „nur Analog klingt gut“ Diskussion beginnt…

Als der junge Nick Greer seinen Großvater fragte, woran man merkt das man seine Berufung gefunden hat, erwiderte dieser dass es einfach „klick“ machen würde. In Nicks Fall hat es beim entwickeln und bauen von Effektpedalen in Athens, Georgia (USA) „klick“ gemacht. Und wie es „klick“ gemacht hat…

Nicht umsonst finden sich Nicks Pedale auf den Boards von Künstlern wie Jason Isbell, Peter Stroud, Ariel Posen, Dweezil Zappa und vielen mehr.

Irgendwas muss es mit dem Wetter zu tun haben, dass gerade aus dem sonnenverwöhnten Kalifornien so viele namhafte Effekthersteller stammen. Die Manufaktur hat ihre Anfänge im bauen von Bässen und Basselektroniken die schon bald als externe Geräte im Pedalformat ihren Siegeszug antraten. Ganz nebenher hat Xotic mit dem Robotalk1 einen zeitlosen Klassiker auf die Musikwelt losgelassen nur um im Jahr 2009 mit dem „Nanoformat“ des EP-Boosters einen weiteren Trend zu erschaffen.

Eigentlich gibt es kaum etwas zu Fender zu sagen, die Welt der E-Gitarre wäre ohne Leos Erfindung der Telecaster wohl nicht die Selbe. Seit 2019 gibt es ein überarbeites Portfolio an Effektgeräten, auch wenn Fender dieses mal nicht zu den Ersten gehört hat, brauchen sie sich mit dem Santa Ana Drive, dem Tre-Verb oder auch dem Lost Highway Phaser nicht zu verstecken.

Dunlop kennen wir Gitarrist_innen vor allem von Plektren, Kabeln, Gurten und den Reinigungsmitteln unserer sechs- bzw. viersaitigen Instrumente. Längst hat Dunlop mit seinem Wah-Wahs aber auch Platz auf den Bühnen gefunden, als Anbieter der klassischen Fuzzfaces Kultstatus erlangt und als aktueller Besitzer von MXR Pedals nahezu unerschöpfliches Know How unter dem Dach.

Die Welt der Effektpedale würde wohl deutlich weniger Bewohner haben wenn Ibanez nicht Ende der 1970er Jahre mit dem mittlerweile wohl am meisten kopierten Pedal um die Ecke gebogen wäre. Der Tubescreamer findet heute auch heute noch seinen Platz auf den Effektboards verschiedenster Musiker_Innen.

Session Musiker_in sein. Die wenigsten von uns können sich diesen Alltag vorstellen, schließlich ist jeder Tag anders und statt Material mit der Band zu proben um es auf die Bühne zu bringen sitzt man vor ständig neuen Songs, Sheets und Künstler_innen und muss auf Knopfdruck liefern. Jay Rockett war selbst über viele Jahre Sessiongitarrist und war nicht damit zufrieden, dass einige der Pedals auf seinem Board nicht auf Knopfdruck liefern konnten. Bewaffnet mit Lötkolben und Ideen, gründete er kurz darauf J.Rockett Pedals um der Welt zu beweisen, dass er es besser kann.

Was ist besser als ein Effektpedal das richtig gut klingt? Richtig, ein Pedal das gar nicht klingt! Zumindest im Falle von Lehle aus Voerde trifft das zu, denn die kleinen Kisten sollen den Sound so wenig wie möglich ändern und gleichzeitig all unsere Probleme lösen. Wer also Stereo-Set Ups, A/B/Y Switching, Signalsplitting oder Effectloops braucht ist hier bestens aufgehoben.

Der „alte Hase“ im Effektgeschäft baut seit 1986 einige der zuverlässigsten Multinetzteile der Musikwelt. Kein Brummen, kein Rauschen – 9VDC klangen selten so sauber.

Ob Live oder im Studio spielt die Qualität der Signale eine elementare Rolle. Palmer hat sich dies sehr erfolgreich zur Aufgabe gemacht und lässt deren Mantra „Be true to your sound“ Taten folgen und stattet uns nun bereits seit Jahrzehnten mit derem kompromisslos hochwertigem Lineup aus.

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